„Mach dich ersetzbar“
„Jeder ist ersetzbar“, diesen Satz kennen viele und er kann Unerfreuliches bedeuten: „Wir können auf dich verzichten“ oder „Wir brauchen dich nicht.“
„Mach dich ersetzbar“, ist dagegen ein Befreiungsakt. Wer so strukturiert arbeitet, dass jederzeit eine andere Person einspringen kann, wird unabhängig und braucht sich keine Sorgen machen, wenn er oder sie einmal ausfällt.
Wer nach dem Motto „Ich bin ersetzbar“ ans Werk geht, denkt unternehmerisch, weil das Geschäft auch weiterläuft, wenn etwas dazwischen kommt. Auch Großmut gehört dazu, weil die Angst fehlt, jemand könnte mir in meiner Abwesenheit etwas wegnehmen.
Mit der Haltung „Ich bin ersetzbar“ wird plötzlich klar, dass Abläufe und Prozesse keine Privatangelegenheit sind, sondern geklärt und abgesprochen werden müssen. Das gilt für Angestellte wie für Chefs.
„Mach dich ersetzbar“ ist der Schlüssel zu mehr Flutsch im Büro.